THE OTHERS

Frederike Vidal & Judith Groth 14.9.

Vidal & Groth werden am folgenden Donnerstag ihre künstlerische Auseinandersetzung mit den Arbeiten der Anderen – We and the others – in der Warte für Kunst zeigen.
Unbeteiligten mag die Arbeitsweise des Künstlerinnenpaars als eine Symbiose erscheinen, bei der man nicht unterscheiden kann, wo die Eine anfing und die Andere aufhörte.
Das Wir & die Anderen ist bei Vidal & Groth ein sowieso auf Dauer angelegter Prozess. Aber es gibt eine permanente Kontroverse zwischen den beiden, zwischen dem Ich und der Anderen, zwischen dem Wir und den Anderen, ein ständiges Verhandeln des eigenen mit dem gemeinsamen Standpunkt. Und es gibt, wie in jedem Verhältnis, Widersprüche und Unvereinbarkeiten, die sich nicht auflösen lassen, mit denen es vielmehr zu arbeiten gilt, zwischen den Zahnpastatuben auf unterschiedliche Weise quetschenden Beteiligten.
Für diese vorletzte Ausstellung in We and the others wählten die Künstlerinnen Werke aus, die dieses Spannungsverhältnis u.a. als ein körperliches thematisieren.

 

Moritz Unger 7.9.

Diesen Donnerstag interveniert der Künstler Moritz Unger aus Hannover in die bestehende Ausstellung WE AND THE OTHERS in der Warte für Kunst.
Moritz Unger lässt nichts auf sich sitzen. In seiner künstlerischen Arbeit werden gesellschafts-politische Themen und Vorkommnisse mittels Ironie zugespitzt und ins Absurde verkehrt. Die Reaktionen der Öffentlichkeit auf die Documenta14 sind für ihn Ausgangspunkt seiner Installation in der Warte für Kunst:
“Alle sind sich einig. Selten war es so eindeutig. Die documenta 14 ist krachend gescheitert und ihrer eigentlichen Aufgabe nicht einmal ansatzweise nachgekommen.
Dankenswerterweise konnten „WE AND THE OTHERS“ „MOritZART.com“ davon überzeugen, mit Werken zum Arbeitstitel „T-rohr“ zu intervenieren. So kann in diesem Jahr wenigstens eine aktuelle und relevante künstlerische Position in Kassel präsentiert und erläutert werden. Der Beitrag ermöglicht endlich die nachvollziehbare und lang erwartete Definition des Wesentlichen zeitgenössischer Kunst. Wobei selbstverständlich stets gelten muss: l’enfer, c’est les OTHERS und les WE sowieso.” (Moritz Unger)

This Thursday artist Moritz Unger from Hannover intervenes in the existing exhibition WE AND THE OTHERS at Warte für Kunst. Moritz Unger never takes things as they are. In his art works he points on social and political themes in an ironical way, in order to twist the meaning right around. The public reactions on Documenta14 are starting point for his installation at Warte für Kunst:
“Everyone agrees. Rarely was it so clear. The documenta 14 failed and failed to fulfill its true task. Thankfully, „WE AND THE OTHERS“ „MOritZART.com“ were able to convince them to intervene with works on the working title „T-rohr“. This year at least one current and relevant artistic position in Kassel can be presented and
explained. The contribution finally makes possible the comprehensible and long-awaited definition of the essence of contemporary art. And, of course, always apply: l’enfer, c’est les OTHERS and les WE anyway.” (Moritz Unger)

 

Artur Niestroj 31.8.

Artur Niestroj bedient sich häufig literarischer Zitate und Reminiszenzen sowie Anekdoten, aus denen er Inspiration für seine künstlerischen Arbeiten erhält und damit das Künstlersein an sich befragt:
„[…] Erst musste ich lachen, ich dachte, es ist die Kühnheit und Arroganz eines Künstlers. Doch die Kehrseite ergriff mich in dem Moment, in dem alles [die Installation, Anm. d. Übersetzers] stillstand: es ist die tief empfundene existenzielle Angst, fast Verzweiflung. Ich fühlte mich konfrontiert mit dem Gedanken, dass Kunst unter den Bedingungen unserer Wirklichkeit eigentlich unmöglich ist.
Und dann ging das Spiel weiter und wir hoppten durch die Räume von einer raffinierten Arbeit zur anderen, wie beim Bummel durch ein Einkaufszentrum auf der Suche nach den passenden Schuhen zum neuen Sakko. Doch meine Ergriffenheit blieb gefangen und ich sehnte mich beinahe zurück zu meiner Naivität, zwar auf hohem Niveau, wie ich unbescheiden behaupte, doch immerhin Naivität.
Zu diesem Zeitpunkt kannte ich ihn [Artur Niestroj, Anm. d. Übersetzers] nicht persönlich. Ich nahm mir für die Eröffnung am Abend vor, ihn aufzusuchen und mehr zu erfahren. Ich fand ihn dann in der Gruppe der anderen Künstler und sprach ihn an. Er zeigte sich wortkarg und er war sichtlich bemüht, seine Unsicherheit zu überspielen: mir also doch den kühnen raffinierten Künstler vorzumachen. Ich war so peinlich berührt, dass ich diese Unterhaltung abbrechen musste. Ich wandte mich den anderen Künstlern zu und war erleichtert, mich wieder im hüfthohen Wasser der üblichen Floskeln aufhalten zu können. Und auch er schien sichtlich erleichtert, wieder in Ruhe gelassen zu werden.
Mir war es ein Rätsel, was ihn bewegt, und genauso ob es ihm eigentlich bewusst ist, welchen Schleier er mit seiner Arbeit lüftet. Er selbst scheint entweder auch von dieser Naivität zu zehren und damit die unsagbare Spannung aushalten zu müssen, oder es ist eine gesunde Portion Dummheit, die ihm festen Boden unter den Füßen gibt.“ Adam Mazur (aus dem Polnischen übersetzt von Zuzanna Zowada)


In his artwork Artur Niestroj often gets inspired by literary quotations and reminiscences as well as anecdotes in order to question artist life itself. […]First I had to laugh, I thought it was the boldness and arrogance of an artist. But the downside took hold of me at the moment everything [the installation, translator’s note]stood still: it was the deeply felt existential anxiety, almost desperation. I was faced with the idea that art was actually impossible under the conditions of our reality.
And then the game went on and we hopped through the rooms from one sophisticated artwork to another, like strolling through a shopping center looking for the shoes matching to a new jacket. But I remained deeply moved, almost craving back to my naivety, admittedly at a high level, as I assert immodestly, at least naivety.
At that time, I did not know him [Artur Niestroj, Translator‘ note] personally. In that evening during the vernissage, I decided to visit him and find out more. Then I found him with a group of other artists and spoke to him. He showed himself taciturn, and he was obviously trying to hide his insecurity: pretending to be a bold and refined artist. I was so embarrassed that I had to break up that conversation. I turned to the other artists and was relieved to be able to stay in the waist-deep water of the usual clichés again. And he, too, seemed visibly relieved to be left alone.
What affected him was a mystery to me just as if he was aware of the veil he was lifting with his work. He seemed either to draw on this naivety, and thus have to withstand the unspeakable tension, or a healthy portion of stupidity gave him solid ground under his feet. Adam Mazur (translated from polish by Zuzanna Zowada

Lars Rosenbohm 24.8.

Mit direkter, energischer Bildsprache begegnet der Künstler Lars Rosenbohm den Betrachtern seiner Zeichnungen und Malereien. Nach außen drängende Formen in kraftvollem Strich verbinden sich im Bild mit vehementen, flächigen Übermalungen von etwas, was es anscheinend (wieder) zu verbergen gilt. Sind es Porträts des menschlichen Inneren? Vielleicht zeigen sie dessen ständigen Kampf zwischen triebhaften Bedürfnissen und einer kontrollierenden Instanz: Die Vorstellung, dass das eigene Gewissen das eigene Handeln und Denken entweder „erlaubt“ oder zu unterdrücken versucht, wird zum Bild. Darin offenbaren sich unter anderem auch Emotionen wie Angst, Wut, Schuld und Scham.

The artist Lars Rosenbohm confronts the observers of his drawings and paintings with direct, energetic pictorial language. Protruding forms in a powerful stroke are combined in the picture with vehement, flat over-paintigns of something that maybe has to be hidden (again). Are they portraits of the inner spheres of the human being? Perhaps they represent the constant battle between impulsive needs and a controlling instance: the idea that the conscience either „allows“ one’s own actions and thoughts or tries to repress them becomes a picture. They expose for example emotions such as anxiety, anger, guilt and shame.
(Text: Marta Herford)

Tobias Böhm 18.08.

Tobias Böhm interveniert mit einer Klangperformance bei die Ausstellungsreihe We and the Others am Freitag den 18.08. um 18 Uhr.In seiner Klangperformance zerlegt er Sprache in seine kleinsten Bestandteile -die Grains- und fügt sie mit Hilfe von DJ-Effekten zu einer neuen Sprache zusammen. Ergänzend dazu werden eine Flüsterwolke und Körperschallwandler installiert, die Unerhörtes hörbar machen.Tobias Böhm ist Filmtonmeister, Sounddesigner und Experimentalmusiker.


Tobias Böhm intervenes with a sound performance at the exhibition series We and the Others on Friday, 18 August at 18 h. He deconstructs language into smallest elements- the grians- and creates a new language by using DJ effekts. In addition he will show a whisper cloud and body sound transducer which make the inaudible audible.Tobias Böhm is a film sound engineer, sound designer and experimental musician.

Thomas Reymann 17.08.

An diesem Donnerstag interveniert Thomas Reymann in die sich stetig weiter entwickelnde Ausstellung WE AND THE OTHERS.
Aus der gegenständlichen Malerei kommend, ist Thomas Reymann auf der Suche nach den grundsätzlichen Prinzipien, die ein Bild zum ‚wertvollen‘ Bild machen. Dabei destilliert er die bildnerischen Mittel Schritt für Schritt auf ein Minimum.Soweit, dass fast nur noch Bilder aus den Bildträgermaterialien an Sich übrig bleiben. So sind noch verpackte Leinwände aus dem Kaufhaus genauso Mittelpunkt seines Interesses, wie Klebebänder oder Transportfolien. In diesem reduziertem Formenrepertoire bildet sich eine Essenz vom künstlerischem Arbeiten, dass er durch konsequente Verknappung des Ausdrucks in den Fokus rückt, ohne in Beliebigkeit zu enden.

Bernhard Prinz 10.8.

Das künstlerische Œuvre von Bernhard Prinz setzt nicht nur Fotografie, Plastiken und Objekten in Beziehung, sondern dehnt vor allem die Begrifflichkeit der Fotografie an der Grenze zwischen Realität und Fiktion. Bernhard Prinz will uns nicht die Wirklichkeit zeigen, vielmehr das Potential für die Bildwirklichkeit bereit stellen, die durch unsere Interpretation Bedeutung erhält.
Bernhard Prinz ist seit den achtziger Jahren im internationalen Kunstmarkt tätig. Seine künstlerischen Arbeiten wurden mit Preisen und Auszeichnungen prämiert und waren auf zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen wie documenta8, Kassel (1987), Serpentine Gallery, London (1988), Wiener Sezession (1990), Hamburger Kunsthalle (1996), Museum Folkwang, Essen (2003) zu sehen. Seit 2004 lehrt er experimentelle Fotografie an der Kunsthochschule Kassel.

The artistic work of Bernhard Prinz investigates the relationship between photography, sculpture and object, by widening the boundary in between reality and fiction. In his photographies and settings, Bernhard Prinz provides the potential for the reality of the images which gain meaning only through our interpretation.
Since the 80ies, Bernhard Prinz works as a successful and internationally renown artist. His artistic works have been granted with different prices and have been shown in various solo and group shows, for example at documenta8, Kassel (1987), Serpentine Gallery, London (1988), Wiener Sezession (1990), Hamburger Kunsthalle (1996), Museum Folkwang, Essen (2003). Since 2004 he teaches „experimental Photography“ at the Art Academy in Kassel, Germany

Romina Abate 3.8.

Romina Abate untersucht in ihrer künstlerischen Arbeit wie Fragmente und Materialien aus verschiedenen Kontexten zueinander in Beziehung treten. Dabei analysiert sie deren Erscheinungsformen, Funktionen und Konnotationen auf ihren semantischen und semiotischen Gehalt. Mittels Dekontextualisierung und Montage entwickelt sie mehrdimensionale Arrangements, die das Verhältnis von Zeichen, Bild und Begriff untersuchen. Für WE AND THE OTHERS setzt sie sich in photographischen Inszenierungen zu den Bildern in der Ausstellung in Beziehung und bringt so das bereits vorhandene (Bild)material erneut zur Aufführung.

Romina Abate is intereseted in how found objects, fragments and material from different contexts relate to each other. In so doing, she analyzes the semantic and semiotic content of their appearance, functions and associations. Through decontextualisation and assemblage, she developes multi-dimensional arrangements that examine the relationship between sign, image and idea. For WE AND THE OTHERS, she relates to the existing objects and images in the exhibition space in order to create photographic self-portraits and re-enact the existing (image)material.

SPONTANEOUS WINE TASTING 28.7.

with selected wines from http://www.suedhang-kassel.de/

Anja Köhne 27.7.

An diesem Donnerstag wird Anja Köhne die bereits vorhandenen künstlerischen Arbeiten der letzten Wochen mit Fotografien aus ihrem privaten Fundus in Dialog treten lassen.„Was, wenn alle Parameter zur Dechiffrierung einer Fotografie, d.h. Form, Farbe, Raum, Material, Grenzen, Zeit, etc. ins Leere führen, sodass das Abgebildete keine eigentliche Abbildung ist, sondern ein Eigenleben führt – oder einfach nur ein Bild ist?“ Mit dieser grundsätzlichen Hinterfragung des Mediums und dessen vermeintlichem Auftrag scheint Anja Köhne sich den Boden für ihre Arbeit unter den Füßen wegzuziehen – und gleichzeitig einen Ansatz zu sehen für eine ganz eigene Fotografie.

This Thursday Anja Köhne will relate the present art works from the last exhibitions to photographies of her private stock. What if all traditional means of deciphering a photographic image don’t lead anywhere and the image develops a life on its own? Anja Köhne erases the safety net of the medium by questioning traditional parameters such as form, colour, material, spatial qualities and temporal framework, and by doing so lays the foundation for her own take on photography.

Hanna Ben-Haim Yulzari 20.7.

Hanna Ben-Haim Yulzari ist eine vielseitige Künstlerin aus Jerusalem. In Ihren Arbeiten setzt sie sich mit Themen wie Leben und Tod, Zeit und Erinnerung, Identität und Grenzen auseinander. Ben-Haim Yulzari künstlerisches Schaffen begann mit der Malerei, hat sich aber im Laufe der Zeit um Fotografie, Video, Installationen und Gemeinschaftsprojekte erweitert. Ihre Werke wurden in zahlreichen Museen und Galerien in Israel und im Ausland ausgestellt.

Hanna Ben-Haim Yulzari is an interdisciplinary artist, who lives and works in Jerusalem. Her work deals with life and death, time and memory, identity and borders, locality and the other. Ben-Haim Yulzari began her artistic path as a painter and has broadened her work over the years to include photography, video art, installation and community projects. Her works were exhibited in numerous museums and galleries in Israel and abroad.

Brendon Ehinger 12.7.

Live sound performance with recordings from documenta-walks.

Lisa Wood 6.7.

Den Arbeiten der Kanadische Malerin Lisa Wood (*1979) liegen eine Vielzahl an Fotografien zu Grunde, durch die sie soziale Praktiken rund um das Essen dokumentiert. Nachdem sie die Fotografien, welche mit Auslöseverzögerung aufgenommen sind, einem manipulierenden und collagierenden Prozess unterzieht, überführt sie diese in das Medium der Zeichnung und Malerei. In ihrer Arbeit untersucht die Künstlerin das Spannungsverhältnis
von Alltag und Ritual, anerkannten und tabuisierten Praktiken zur Nahrungsaufnahme.

This Thursday Canadian artist Lisa Wood (*1979) is next to intervene and exhibit in the ongoing project WE AND THE OTHERS at Warte für Kunst, Kassel.I explore social performances around food-based celebrations. With an eye towards ephemeral experiences that bring out joy and revelry or social expectations and conformity, I have documented a range of events including dinner parties, family meals, a cafeteria and a wake, with a stationary time-lapse camera. I then use the hundreds or thousands of resulting photographs as the basis of a labour intensive investigation that encompasses photo-manipulation, collage, drawings, and paintings. In the work I am exposing tension between what we hide and what we flaunt, what is socially acceptable and what is taboo, what is attractive and what is repulsive through the frameworks of ritual and social norms.

Michel Gockel 29.6.

 Mit den Arbeit „ghosts, 2017“ von Michel Gockel (*1991) aus Berlin modifiziert sich das Ausstellungsprojekt
„We and the others“ nun zum zweiten Mal.Michel Gockels installative Arbeiten entstehen meist aus
einer spontanen Geste heraus. Dabei wählt er weniger eine analytische Herangehensweise, als vielmehr eine intuitivproduktive.In seinen Arbeiten zitiert er Fragmente, spielt mit Verweisen und Versatzstücken aus seinem persönlichem Umfeld, genauso wie er sich an Symbolen vergangener (Kunst-)Epochen bedient. Im Mittelpunkt steht jedoch immer das Material, das die Grundlage seiner visuellen Situationen darstellt.
Michel Gockel’s (*1991) installative works mostly arise from a spontaneous gesture. He chooses an intuitive-productive approach over an analytical one. In his works, he quotes fragments and plays with references as well as set pieces from his personal surroundings, just as he uses symbols of past (art-)eras. However, the focus is always on the material that is the basis of his visual situations.

Linda Jasmin Mayer 22.6.

Linda Jasmin Mayer (1986) und Sebastian Kulbaka (1985) aus Meran/Italien, sind die ersten Künstler, die im Projekt WE AND THE OTHERS agieren. Mit einer Videoinstallation mit dem Titel „Dove fermarsi – Wo verweilen?“ intervenieren sie in die bestehende Ausstellung: Auf der Suche nach etwas durchquert ein ‘Mischwesen’ (halb-Mensch-halb-Schneeeule) die Berglandschaft. Was treibt es sein Territorium zu verlassen?

Linda Jasmin Mayer (1986) and Sebastian Kulbaka (1985) based in Meran/Italy are the first artists to exhibit within the project WE AND THE OTHERS. They will intervene into the existing exhibition with their new videoinstallation called „Breeds of Earth“. A new species is on the wake of migrating, half bird-half human, the snowowl finds himself on a glacier in central Europe. Will the meta-human be able to full-ll it’s ambitions?


Advertisements